Deutscher Neufundländer-Klub e. V.

Der Neufundländer

… ist kynologisch betrachtet (Kynologie = die Lehre vom Hund) eine sehr alte Hunderasse und wurde erstmals um das Jahr 1776 literarisch erwähnt. Er ist ein großer, langhaariger Hund mit einem einzigartigen Charakter, der in Deutschland laut FCI-Standard in den Farben schwarz, braun und weiss-schwarz gezüchtet wird.

Der Rassestandard des FCI, legt fest, dass der Neufundländer aus ( in Neufundland) einheimischen Hunden und dem “großen schwarzen Bärenhund”, der nach dem 10. Jahrhundert von den Wikingern eingeführt wurde, abstammt.

In seinem Ursprungsland war der Neufundländer ein ausgesprochener Gebrauchshund, der die Einwohner, die hauptsächlich vom Fischfang lebten, bei ihrer täglichen harten Arbeit unterstützte. Durch seine Konstitution, seine Kraft und Ausdauer, seine Robustheit, sowie geschützt durch sein dichtes Fell war er für das Arbeiten in diesem unwirtlichen Land bestens geeignet. Er half u.a. beim Anlanden der Netze, zog in stürmischer See Boote ans Ufer und wurde als Schlittenhund beim Transport von Baumstämmen eingesetzt.

Erwachsene Rüden erreichen im Durchschnitt eine Widerristhöhe von 71 cm, Hündinnen etwa 66 cm. Das Gewicht schwankt bei Rüden zwischen 60 kg – 75 kg; Hündinnen wiegen zwischen 50 kg und 60 kg.

Mit seinem kompakten, massiven, kurz behaarten Kopf; dunklen, verhältnismäßig kleine Augen ; anliegenden, dreieckigen Ohren ( mit abgerundeten Spitzen) ; einer großen, gut pigmentierten Nase und seiner harmonischen Gesamterscheinung erweckt er bei vielen den Eindruck eines großen, liebenswerten Kuschelbären.

Auch heute wird diese Rasse wieder vermehrt für die Wasserarbeit herangezogen. Neben der Suche nach Verschütteten in Trümmern, dem Aufspüren von Vermissten in unwegsamem Gelände oder dem Orten von Lawinenopfern wird inzwischen die Ausbildung von Wasserrettungshundeteams verstärkt vorangetrieben.

Der Neufundländer ist ein idealer Familienhund: treu, wachsam, behutsam im Umgang mit Kindern und anderen Tieren. Familienhund im eigentlichen Sinn bedeutet selbstverständlich auch den ständigen Kontakt zur Familie und ständige Zuwendung von Seiten der Familie. Dauerndes Alleinsein ohne Beschäftigung stumpft den Hund ab. Sein ruhiges, besonnenes Wesen verträgt keinen Besitzer, der Hektik mit Aktivität und Autoritätsgehabe mit menschlicher Stärke verwechselt.

Ein interessantes Video über den Neufundländer finden Sie auf YouTube unter dem Link: https://youtu.be/0dp9YJccr4I

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